Die Richtige Pflege

für dein Tattoo.


 Ein Tattoo ist mehr als Körperschmuck, denn durch die Kunstwerke auf der Haut lässt sich die eigene Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Doch nach dem Stechen braucht es eine gewissenhafte und sorgfältige Tattoo Nachsorge, um eine optimale Wundheilung und langanhaltende Farbintensität zu gewährleisten.

Wir haben uns darauf spezialisiert, alle wichtigen Aspekte der Tattoo Pflege nach dem Stechen zu behandeln, damit deine Motive dauerhaft in einem schönen Zustand bleiben und du lange Freude an deinen Tattoos hast. 


 

Wie pflege ich mein Tattoo nach dem Tätowieren?

Ganz Wichtig: Wasche und Desinfiziere deine Hände vor der Pflege!

- Lass die aufgebrachte Folie, wenn möglich mindestens 3 Tage 
auf dem frisch gestochenen Tattoo.
- Reinige dein Tattoo mit einem Fusselfreien Tuch und lauwarmem Wasser und Creme dein Tattoo mindestens eine Woche lang mehrmals Täglich dünn ein, es sollte niemals austrocknen.

Eine sorgfältige Tattoo Behandlung ist unerlässlich, um die Haut bei der Regeneration bestmöglich zu unterstützen und Komplikationen während der Wundheilungsphase zu vermeiden.

Speziell für diese Zeit empfehlen wir  unserer Erfahrung nach im pharmazeutischen Bereich, Bepanthen (Wund & Heilsalbe), Jenapharm (Wund & Heilsalbe) oder TattooMed Care Days: 1-2 Produkte.

  • Diese sind alle CE-geprüft und als Medizinprodukte zugelassen.
  • Sie eignen sich perfekt dazu, dein frisches Tattoo vor Keimen schützen.
  • Auch einer Austrocknung der gestochenen Haut wird vorgebeugt, denn für die schnelle Zellerneuerung ist ein feuchtes Wundklima optimal.


Achte zudem darauf, deine frische Tätowierung vor der Sonne zu schützen, denn in der ersten Zeit besitzt die frisch gestochene Haut keinerlei eigenen UV-Schutz.

Ist die Abheilungsphase abgeschlossen, kannst du einen Sonnenschutz auftragen, um die Haut,

  • zu schützen,
  • mit Feuchtigkeit zu versorgen
  • und um deine Tattoo Farben lange strahlen zu lassen. 


 

Tattoo Pflege für frische und ältere Motive

Je nachdem, ob dein Tattoo gerade erst frisch gestochen wurde oder ob das Wunschmotiv schon länger deine Haut ziert, unterscheidet sich natürlich auch die Pflege-Routine der tätowierten Haut:

  • Bei einem frisch gestochenen Tattoo liegt der Fokus neben der Nährstoffversorgung klar auf der Wundheilung und Abwehr von möglichen Krankheitserregern. Denn Infektionen willst du in dieser sensiblen Phase definitiv vermeiden!

    Durch eine gute und abgestimmte Tattoo Pflege kann für die tätowierte Haut ein optimales Wundheilungsklima geschaffen werden. Auf diese Weise wird das Abheilen der Wunde beschleunigt und die Hautregeneration gefördert.

  • Die Nachbehandlung von älteren Tattoos erfordert eine andere Pflege als gerade frisch gestochene Motive. Beim Bewahren von alten Tattoos geht es hauptsächlich darum, die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen und vor Umwelteinflüssen zu schützen.

    Das Verwenden eines UV-Schutzes ist daher von höchster Wichtigkeit, um das Tattoo langfristig schön und farbintensiv zu erhalten. Eine gesunde und gepflegte Haut verbessert zudem die Leuchtkraft der Farben und beugt einem unansehnlichen Grauschleier auf schwarzen Tattoos vor. 


 

Langfristige Tattoo-Pflege: So geht’s

Sind die ersten drei Wochen nach dem Stechen überstanden und das Tattoo verheilt, neigen viele Menschen dazu, plötzlich keinen Gedanken mehr an die tägliche Hautpflege der tätowierten Körperpartien zu verschwenden. Doch diese Vernachlässigung beeinträchtigt mit der Zeit die Optik deines Körperschmucks!

  • Blasse Farben,
  • matte Hautschüppchen
  • und ein trockenes Erscheinungsbild sind ein trauriger Anblick bei einem Tattoo!


Aus diesem Grund sind langfristige Feuchtigkeitspflege und regelmäßiger Sonnenschutz mehr als empfehlenswert. 

 

Wie oft muss ich Tattoo-Pflege-Produkte anwenden?

In der Regel solltest du ab dem dritten Tag, oder Spätestens nach Ablösen der Folie und nach der Reinigung des frisch gestochenen Tattoos die Pflege in einer dünnen Schicht täglich mehrmals auf die betroffene Hautpartie auftragen.

Achte darauf, nicht zu dick einzucremen, denn dadurch quillt die Haut auf - was sich negativ auf die eingestochenen Farbpigmente auswirken kann. Es ist wichtig, regelmäßig zu cremen und nicht zu viel Produkt zu verwenden.

Nach der Abheilungsphase kannst du eine Tattoo Pflege verwenden, die einmal täglich, beispielsweise nach dem Duschen, auf die Haut aufgetragen wird. Empfehlenswert im Sommer ist auch ein täglicher Sonnenschutz, der die Haut vor strapaziöser UV-Strahlung schützt. Bei intensiver Sonnenstrahlung kann auch mehrmals nachgecremt werden. 

Die Richtige Pflege 

für dein Piercing.

Ist dein Piercing noch frisch und befindet sich in der Abheilungsphase, gibt es ein paar Pflegetipps, die die Heilung beschleunigen und dabei helfen, das Komplikationsrisiko zu verringern:

  1. Wasche deine Hände gründlich mit Seife, bevor du dein neues Piercing berührst.
  2. Reinige dein Piercing mehrfach täglich und verwende dafür bitte keine aggressiven Reinigungsmittel oder harsche Alkohollösungen!
  3. Vermeide es, dein Piercing unnötig zu berühren oder zu drehen.
  4. Wechsle deinen Piercing-Schmuck erst, nachdem die Wunde vollständig verheilt ist.
  5. Vermeide Kontakt mit Poolwasser, Meerwasser oder anderen potenziell schmutzigen Gewässern.
  6. Vermeide mit einer frischen Piercingwunde Vollbäder und Saunagänge, da diese die Wunde aufweichen lassen und Hitze und Schweiß den Heilungsprozess verzögern können.
  7. Schütze dein Piercing vor Verletzungen oder Reibung durch enge Kleidung oder Gegenstände.
  8. Verwende regelmäßig bis zur Abheilung Octenisept zum säubern

      der Piercing Stelle


 

Doch nicht nur frisch gestochene Piercings benötigen regelmäßige Pflege. Piercing Körperschmuck sollte ein Leben lang gepflegt und regelmäßig gesäubert werden.

Ist der Piercing-Kanal nach dem Stechen abgeheilt, verringert sich das Entzündungsrisiko zwar erheblich, auf eine gute Hygiene solltest du trotzdem achten.

Auch Hautschüppchen, Schweiß- und Schmutzrückstände sammeln sich mit der Zeit hinter deinen Piercing-Steckern, deshalb sollten diese regelmäßig gereinigt werden. 


Bauchnabelpiercing pflegen

Ein Bauchnabelpiercing kommt wohl nie aus der Mode und ist, gerade bei Frauen, eines der beliebtesten Piercings. Im Alltag ist es jedoch durch die Kleidung viel Reibung ausgesetzt, weshalb es an dieser Stelle leider schnell zu Entzündungen kommen kann.

Auch die Heilung eines Nabelpiercings nimmt eine längere Zeit in Anspruch. In der Regel braucht es 4-6 Monate und bei höherer Belastung auch bis zu einem Jahr, bis das Belly Piercing komplett verheilt ist. Deshalb ist bei einem Bauchnabelpiercing eine sorgfältige Hygiene das A und O.

Verzichte gerade in der ersten Zeit zudem auf High-Waist Jeans und enge Gürtel, damit die Wunde nicht unnötig gereizt wird. Da sich je nach Tiefe des Bauchnabels schnell Bakterien ansammeln, ist auch eine gute Körperhygiene unverzichtbar, um Komplikationen mit dem Bauchnabelpiercing zu vermeiden.

 

Lippenpiercing Pflege

Piercings in der Mundregion, wie beispielsweise das

  • Labret-
  • Medusa-
  • Madonna-
  • oder Ashley-Piercing, erfordern eine besondere Aufmerksamkeit.


Durch Kontakt mit Nahrungsmitteln, Getränken, besonders Nikotin und den natürlichen Bakterien im Mund ist bei Lippenpiercings das generelle Infektionsrisiko erhöht.

Für die vollständige Heilung eines Lippenpiercings solltest du ungefähr vier bis acht Wochen einplanen. Von Alkohol und Tabak solltest du in den ersten 24 Stunden möglichst die Finger lassen.

Auch auf das Küssen (und andere Intimitäten ;)) sollte aufgrund des Infektionsrisikos in den ersten 72 Stunden verzichtet werden. Vermeide außerdem in dieser Zeit schweißtreibenden Sport und Schwimmbadbesuche. 

 

Augenbrauenpiercing Pflege

Die Heilungsdauer eines Augenbrauenpiercings variiert und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der individuellen Gesundheit, der Piercing-Pflege und dem verwendeten Schmuck. In der Regel dauert es etwa 6-8 Wochen, bis das Augenbrauenpiercing vollständig verheilt ist.

Um eine reibungslose Heilung zu gewährleisten, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.

  • In den ersten 3-4 Tagen solltest du vermeiden, Make-up, Cremes oder andere Substanzen in den frisch gestochenen Piercing-Kanal gelangen zu lassen.
  • Außerdem solltest du, um Verletzungen zu vermeiden, mit deinem Augenbrauenpiercing besonders vorsichtig sein.
  • Beim Wechseln der Kleidung oder beim Berühren des Gesichts kann es sonst schnell passieren, dass du mit dem Piercing hängen bleibst und dich verletzt. 


 

Diese Fehler solltest Du bei der Piercing Pflege vermeiden

Bei der Pflege deines Piercing Körperschmucks gibt es einige Fallstricke und Fehler, die die Heilung deines Piercings erschweren können und im Worst Case sogar Entzündungen verursachen können. Deshalb solltest du diese Pflegefehler unbedingt vermeiden:

  • Berühren des Piercings mit schmutzigen Händen: Wenn du das Piercing berührst, können Bakterien und Keime von deinen Händen auf das Piercing übertragen werden, was zu Infektionen führen kann. Vermeide es daher, das Piercing mit schmutzigen Händen zu berühren.

  • Verwenden von ungeeigneten Reinigungsmitteln: Einige Mittel zur Pflege und Reinigung können das Piercing reizen oder austrocknen. Alkohol und Peroxid zum Beispiel können das Piercing austrocknen und die Haut reizen, was den Heilungsprozess verzögern kann.

  • Verwende daher immer ein sicheres und hautfreundliches Reinigungsmittel, wie beispielsweise Prontolind oder 

     die TattooMed Piercing Care Series .


  • Übermäßiges Reinigen: Das Piercing sollte regelmäßig und besonders in der Anfangszeit auch mehrmals täglich gereinigt werden, aber ein übermäßiges Reinigen mit exzessivem Herumwischen kann den Heilungsprozess verzögern und das Piercing reizen.

  • Halte dich daher an die vom Piercer empfohlene Reinigungsfrequenz und behandle das betroffene Hautareal sorgsam und vorsichtig.

  • Tragen von eng anliegender Kleidung: Gerade in der ersten Heilungsphase ist eng anliegende Kleidung purer Stress für dein neues Piercing.

  • Trage bevorzugt lockere und atmungsaktive Kleidung und vermeide enge Accessoires wie Gürtel in der Nähe deines Piercings.

  • Entfernen des Schmucks vor dem vollständigen Heilen: Das vorzeitige Entfernen des Schmucks kann dazu führen, dass der Stichkanal in der Haut wieder zuwächst oder sich infiziert.

  • Nimm die Piercingstecker erst heraus, wenn das Piercing vollständig geheilt ist und der Piercer dies empfiehlt.

  • Das Piercing bewegen: Ein Mythos in Sachen Piercingpflege, der sich hartnäckig hält, ist die Empfehlung, das Piercing regelmäßig zu drehen, damit es nicht „festwächst“. Das kann jedoch nicht passieren. Bedingt durch das Wundsekret ist es möglich, dass das Piercing mit der Wunde verklebt.

Durch ein passendes Reinigungspray, welches bis in den Stichkanal vordringt, lassen sich solche Verklebungen ohne großes Herumdrücken am Piercing von alleine lösen. Wenn man permanent an dem frischen Piercing herumdreht, reizt man die Wunde immer wieder und verzögert damit die Heilung. 


Wie lange muss man ein Piercing pflegen?

Die Pflegezeit für ein Piercing hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Art des Piercings, der Platzierung und dem individuellen Heilungsprozess deines Körpers. In der Regel vergehen bis zur vollständigen Heilung eines Piercings jedoch mehrere Wochen bis Monate.

Besonders in den ersten Wochen nach dem Stechen ist es wichtig, dass du das Piercing hygienisch sauber hältst und regelmäßig reinigst, um Infektionen zu vermeiden.

Die genaue Pflegeanleitung kann je nach Piercing und Piercer variieren, aber im Allgemeinen solltest du das Piercing mehrmals täglich desinfizieren und mit einem empfohlenen Reinigungsmittel reinigen. 

Es ist wichtig, dass du während der gesamten Pflegezeit auf Hygiene achtest und das Piercing nicht ständig berührst oder reizt. Außerdem solltest du auf enganliegende Kleidung oder Accessoires verzichten, die das Piercing reizen oder verletzen könnten.

Bauchnabel- und Zungenpiercings benötigen aufgrund der ständigen Bewegung in der Regel mehr Zeit, um vollständig zu heilen. Hier kann der Heilungsprozess mehrere Monate in Anspruch nehmen. Es ist jedoch wichtig, das Piercing weiterhin zu pflegen, bis es vollständig verheilt ist, um Komplikationen zu vermeiden.

 

Die Richtige Pflege für deinen 

Dental - Zahnschmuck

 Die richtige Pflege von Zahnschmuck ist entscheidend, um Karies an den Rändern des Schmuckstücks zu vermeiden und eine Haltbarkeit von bis zu einem Jahr oder länger zu gewährleisten. Da Schmucksteine (Twinkles oder Tooth Gems) eine leichte Erhebung auf der Zahnoberfläche bilden, können sich dort leichter Beläge und Bakterien.


Gründliche Reinigung: Putzen Sie die Zähne besonders sorgfältig um das Schmuckstück herum, um Plaquebildung zu verhindern.
Wahl der Zahnbürste: Verwenden Sie idealerweise eine weiche Handzahnbürste. Bei Schallzahnbürsten ist Vorsicht geboten; einige Anbieter raten am Tag der Applikation komplett davon ab.
Verzicht auf Bleaching-Produkte: Vermeiden Sie Whitening-Zahnpasten, Aktivkohle-Produkte oder Bleaching-Gels, da diese die Klebeverbindung schwächen oder das Material des Schmucks angreifen können.
Mundhygiene-Zubehör: Ergänzen Sie die Pflege durch regelmäßige Anwendung von Zahnseide und Mundspülungen. Logischerweise sollte Zahnschmuck generell nur auf gesunden Zähnen angebracht werden, um Komplikationen zu vermeiden.



Verhalten nach dem Anbringen


Damit der Kleber vollständig aushärten kann, gelten in den ersten Stunden besondere Regeln:

  1. Erste Stunde: Überhaupt nichts essen oder trinken.
  2. Erste 12–24 Stunden: Keine harten Speisen (wie Äpfel oder Brotkrusten) und keine klebrigen Lebensmittel verzehren.
  3. Zähneputzen: In den ersten 12 Stunden nach der Applikation sollten Sie auf das Zähneputzen verzichten. 



Professionelle Kontrolle


Trotz guter Eigenpflege sollten Sie regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt sowie eine professionelle Zahnreinigung (PZR) wahrnehmen. Der Zahnarzt kann prüfen, ob der Schmuck noch fest sitzt und die Übergänge glatt sind. Laut Zahnarztstudien ist professionell angebrachter Schmuck für die Zähne unschädlich, solange die Hygiene stimmt. 

Sollte sich das Steinchen doch irgendwie unerwünscht lösen, ist es wichtig, die Klebereste professionell in der Praxis entfernen zu lassen, da raue Stellen auf dem Zahnschmelz Karies begünstigen.